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Impromptu

Der Hector-Preis der Kunsthalle Mannheim
Auszeichnung für dreidimensionale Kunst


05.12.2009 bis 28.02.2010
Ausstellungseröffnung: 04.12.2009

Die Kunsthalle Mannheim und H.W. & J. Hector-Stiftung vergeben seit 1997 im dreijährigen Rhythmus den Hector-Förderpreis als einen Spezialpreis für Bildhauerei, Objektkunst und Rauminstallationen an junge Künstler in Deutschland. Der durch eine internationale Jury nominierte Preisträger sowie ausgewählte Kandidaten erhielten Ausstellungen in der Kunsthalle Mannheim. Die bisherigen Preisträger waren Martin Schmidt, Florian Slotawa, Gunda Förster und Albrecht Schäfer.

Ab 2009 werden erstmals zwei Hector-Preise für dreidimensionale Kunst im Doppelpack vergeben: für eine bereits etablierte und für eine junge zeitgenössische Position. Dem Förderpreis, für den sich junge Künstler nach wie vor bewerben können, wird der Hector-Kunstpreis für ein konzeptionell ausformuliertes und bereits anerkanntes Werk zur Seite gestellt. Beide Preise sind künftig mit insgesamt 40.000 Euro dotiert. Mit dieser Erweiterung und Neupositionierung des Hector-Preises will die Kunsthalle Mannheim ihren Ruf als bedeutendes Skulpturenmuseum vor allem im zeitgenössischen Bereich markant profilieren.

In drei Parallelausstellungen mit jeweils eigenen Begleitpublikationen werden sowohl die beiden Preisträger als auch fünf Kandidaten des Förderpreises vorgestellt. Damit präsentiert die Kunsthalle ein breites Spektrum skulpturaler Ausdrucksweisen der Gegenwart.

Zur Jury 2009 zählten Stephan Berg (Direktor Kunstmuseum Bonn), Doede Hardeman (Gemeentemuseum Den Haag), Dieter Hasselbach (Förderkreis-Vorsitzender) und Kunsthallen-Direktorin Ulrike Lorenz.