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Impromptu

Medizinische Forschung


Für Forschung im Allgemeinen und für medizinische Forschung im Besonderen stehen in Deutschland an Universitäten und Forschungsinstituten leider immer weniger öffentliche Mittel zur Verfügung.

Die H.W. & J. Hector-Stiftung hat sich daher entschlossen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten Gelder für die weitere Erforschung zweier der schlimmsten Krankheiten, nämlich Aids und Krebs, zur Verfügung zu stellen.

Für diese beiden Fachgebiete werden jährlich im Wechsel Projektförderungen und Forschungspreise zu definierten Themenstellungen ausgeschrieben. Die Ausschreibungen werden jeweils in der ersten Jahreshälfte im Deutschen Ärzteblatt (Rubrik Varia) und für die HIV- Forschung zusätzlich in der Zeitschrift "Infektionsepidemiologische Forschung" des Robert-Koch-Instituts veröffentlicht.

Da die Absicht besteht, ausgewählte Themenstellungen zu unterstützen, ist eine "freie" Antragstellung nicht vorgesehen. Wir bitten deshalb, auf die erwähnten Veröffentlichungen zu achten und nur Projektanträge zu den entsprechenden Themenstellungen einzureichen. Formal sollten die Anträge den jeweils aktuellen Bedingungen von DFG-Anträgen für Personal- und Sachmittelförderungen entsprechen, spezielle Bedingungen zu den jeweiligen Themenstellungen werden in der ausführlichen Version der Ausschreibung festgelegt, die ebenfalls unter der angegebenen Korrespondenzadresse angefordert werden kann. Die Anträge werden von zwei unabhängigen Gutachtern geprüft und im Kuratorium beschlossen. Das Fördervolumen beträgt bei Projektförderungen zwischen 50 000 und 200000 EUR über eine Laufzeit von drei Jahren. Bei den Forschungspreisen beträgt die Dotation 20 000 EUR.

Die Stiftung erwartet jeweils zur Hälfte der Förderungsdauer einen Zwischenbericht über den Verlauf des Projektes und die bisher erreichten wissenschaftlichen Ergebnisse, von dem die Fortsetzung der Förderung abhängig gemacht wird. Nach Beendigung des Projekts wird ein Abschlussbericht erstellt, der die Ergebnisse und Publikationen enthalten soll. Für besonders erfolgreich verlaufende Projekte kann auch außerhalb der zweijährlichen Ausschreibungen eine Anschlussförderung beantragt werden.