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Gestörte molekulare Signalwege zwischen Blutstammzellen und Stromazellen

Bei Patienten mit Myelodysplastischem Syndrom

Das myelodysplastische Syndrom tritt vornehmlich in höherem Alter, d.h. ab 60 Jahren auf. Die Ursachen sind weitgehend noch unbekannt. Vermutet werden unterschiedliche Einflüsse von schädigenden Informationen, die von der Chemothereapie über Strahlen, Giftstoffen (z.B. Alkohol) reichen. Diese Krankheit, die durch krankhaft veränderte Blutstammzellen hervorgerufen werden, führen zu unterschiedlichen Symptomen, wie chronische Müdigkeit, erhöhte Infektanfälligkeit, Blutungen im Inneren des Körpers und in die Haut sowie Ausbildungen in verschiedene Leukämieformen, wie z.B. der myeloischen Leukämie.

Ziele des Projektes:

  • Die Identifkation der gestörten Signalwege zwischen hämatopoetischen Stammzellen und Knochenmarknischenzellen als mögliche neue Ziele zur therapeutischen Intervention bei myelodysplastischen Syndromen.
  • Funktionelle Untersuchung von Signalwegen zwischen hämatopoetischen Stammzellen und Knochenmarknischenzellen im MDS Xenograftmodell.
  • Präklinische Testung und Erforschung von Wirkmechanismen neuer und bewährter Substanzen zur Behandlung Myelodysplatischer Syndrome im MDS Xenograftmodell.