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Translationale Radioonkologie

Projekt: Telemonitoring geriatrischer Patienten mit Hirntumoren (TeleGraPH-Studie)

Smart Devices für ein optimales Therapiekonzept

Das Ziel translationaler Forschung ist die systematische Übertragung von präklinischen Ergebnissen (z.B. Ergebnissen aus der Technik- oder Laborforschung) in ein Therapieprinzip. So werden beispielsweise neuartige Therapieformen meist zunächst umfassend im Labor erforscht. Zeigt sich dabei die gewünschte Wirkung und bleiben schwere unerwünschte Nebenwirkungen aus, kann daraus ein experimentelles Therapiekonzept für Patienten entwickelt werden. Dies geschieht dann klassischerweise in Form von klinischen Studien, an denen Patienten teilnehmen können. 

In der von der Hector Stiftung unterstützten TeleGraPH- Studie werden Patienten mit neu diagnostiziertem Gehirntumor eingeschlossen.  Die Patienten erhalten bei Einschluss so genannte „smart devices“ (AppleWatch und iPad) und Sensorsysteme (z.B. für die Pulsoxymetrie und den Blutdruck), mit denen sie in Kontakt mit der Klinik stehen (Telemonitoring). So sollen so genannte „abwendbar gefährliche Verläufe“ früher und besser erkannt werden.