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Miteinander leben

Das Pilgerhaus in Weinheim bietet vielfältige Betreuungsangebote für Kinder, Jugendliche und deren Familien in schwierigen Lebenssituationen. Darüber hinaus unterstützt es erwachsene Menschen, die aufgrund geistiger und körperlicher Behinderung Unterstützung im Alltag benötigen. Um dieses Projekt zu unterstützen, hat die Hector Stiftung einen Erweiterungsbau für die Betreuung von geistig Behinderten mit finanziert.

Wohnheim für geistig Behinderte

Im Jahr 1997 hat der Verein Lebenshilfe für geistig Behinderte, Ortsvereinigung Viernheim intensiv damit begonnen, sich um ein Wohnheim für geistig Behinderte zu bemühen. Hintergrund der Überlegungen war die Erkenntnis, dass in vielen Familien, in denen die Behinderten intensiv von den Angehörigen gepflegt werden, die Eltern selbst zu alt und gebrechlich werden, um ihre Kinder weiterhin im notwendigen Umfang zu pflegen.

Die Hector Stiftung hat daraufhin beschlossen, die Errichtung eines Wohnheims zu unterstützen, das 24 Plätze für Behinderte und 6 Plätze für betreutes Wohnen bietet. Der Verein Lebenshilfe Viernheim e.V. konnte ein Grundstück zur Verfügung stellen. Die spätere Bewirtschaftung als Trägergesellschaft übernahm das hessische Diakonie-Zentrum Hephata. Das Behindertenheim wurde unter dem Namen Johannes-Schrey-Haus im August 2001 eröffnet. Foto: © Holger Klement

Foto: Marco Schilling

Neubau Behindertenwerkstätte

Spatenstich für neue Behindertenwerkstatt

Seit 1980 leitet die Gemeindediakonie Mannheim eine Werkstatt für behinderte Menschen in Weinheim. Da die Bausubstanz schon seit längerer Zeit nicht mehr den baulichen Vorschriften entspricht und eine Modernisierung unrentabel ist, hat die Diakonie gemeinsam mit der Stadt Mannheim in Lützelsachsen einen geeigneten Ersatzstandort für eine neue Werkstätte ermittelt. Die Hector Stiftungen erklärten sich bereits 2013 bereit, den Kauf des Grundstücks für den Neubau zu finanzieren. Am 7. November 2017 fand zusammen mit dem Oberbürgermeister Heiner Bernhard der Stadt Weinheim der Spatenstich für das neue Gebäude statt. Voraussichtlich ab 2019 können in der neuen Werkstatt bis zu 120 Behinderte arbeiten und im Förderbereich weitere 36 Behinderte betreut werden.

Foto: © Marco Schilling