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Projekte für ein gesundes Leben

Gesundheitsförderung

Beratungsstelle für Frauen in der Prostitution

Die meisten leben in elenden Verhältnissen, in Angst vor Zuhältern, die damit drohen, ihre Familie zu bestrafen, wenn sie sich weigern, ihre Körper zu verkaufen, viele sind gerade mal zwölf oder 13 Jahre alt: Hunderte von Frauen leben in Mannheim als Prostituierte. 

Eine Untersuchung der Hochschule Stiftung Rehabilitation Heidelberg (SRH) ergab, dass es gerade in der Quadratestadt besonders viele Prostituierte gibt, die oft als Zwangsprostituierte aus Rumänien und Bulgarien kommen, um dort ihrer Armut und Perspektivlosigkeit zu entfliehen. Um diesen Frauen zu helfen, erarbeitete das Diakonische Werk zusammen mit Poliktikern, Polizeiexperten und Wohlfahrtsverbänden ein wissenschaftliches Handlungskonzept für eine Beratungsstelle und ein Wohnprojekt, die beide von den Hector Stiftungen unterstützt werden.

Burkina Faso

Operieren in Afrika e.V.

Entwicklungshilfe in Burkina Faso

Seit 2001 führt Herr Professor Dr. Bernhard Rumstadt aktive Entwicklungshilfe in Burkina Faso durch. Er ist Gründer und Vorsitzender des Vereines "Operieren in Afrika e.V.". Operieren in Afrika führt jährlich medizinische Hilfskaktionen durch, unterhält eine Farm für alleinstehende Frauen, hat eine Geburtshilfeklinik und eine Gesundheitsstation gebaut und unterstützt eine Schule mit 450 Schülern. Zusätzlich betreut der Verein 100 Patenkinder. Besonderen Wert legen "Operieren in Afrika e.V." auf die Aus- und Weiterbildung afrikanischer Ärzte und Pfleger durch Stipendien. Im Jahr 2014 haben die Hector Stiftungen das bislang größte Projekt des Vereins unterstützt: der Bau einer Chirurgischen Klinik.

 

 

 

 

 

 

Fit in Weinheim

In Weinheim wurden gleich mehrere Sport-Projekte realisiert. Bei allen stehen die Bedürfnisse behinderter Menschen im Mittelpunkt. Die Kindersportschule der TSG 1862 Weinheim wurde 1997 mit dem Ziel gegründet, ein Sportart übergreifendes Angebot für Kinder mit und ohne Behinderung zu schaffen. 2001 konnte die TSG dank der Hector Stiftung das KiSS-Gebäude in der Weststraße erwerben und ausbauen. Seither boomt die KiSS, die von Sportwissenschaftlerinnen geleitet wird. Deshalb stellten die Hector Stiftung und die Eheleute Hector dem Verein 2008/2009 erneut Mittel zur Verfügung, mit denen neue Räumlichkeiten für die KiSS am Weinheimer Sepp-Herberger-Stadion Wirklichkeit werden konnten. Das "Hector Sport-Centrum", in dem neben der KiSS weitere Einrichtungen der TSG untergebracht sind, wurde zu über zwei Dritteln von der Hector Stiftung finanziert und am 12. Dezember 2009 offiziell eingeweiht.

 

Athletik Club Weinheim

Athletikclub

Zentrum für Behindertensport

Der Athletikclub 1892 e.V. Weinheim (AC) ist neben der TSG 1862 der zweite große Sportverein in Weinheim. Der Vorstand des AC hat im Jahr 2002 beschlossen, in Zukunft verstärkt auch behinderte Menschen als Mitglieder aufzunehmen und ihnen durch speziell ausgebildete Übungsleiter die Ausübung von sportlichen Aktivitäten zu erleichtern bzw. überhaupt erst zu ermöglichen. Wegen eines ohnehin starken Mitglieder-Wachstums in dieser Zeit sind auch die bisher vorhandenen Räumlichkeiten bei weitem nicht mehr ausreichend gewesen.

Aus diesen Gründen entschieden die Hector Stiftungen, die vorhandene Kapazität an Räumlichkeiten zu erweitern. Die Erweiterungsbauten, mit deren Erstellung im Dezember 2002 begonnen wurde, wurden so ausgeführt, dass sie nun auch bequem für Rollstuhlfahrer zugänglich sind - und zwar nicht nur die Übungsräume, sondern auch Aufzüge und Nassräume. Das gesamte Projekt wurde unter das Motto gestellt: "Barrierefreier Sport".

Ende Oktober 2003 wurde der gesamte Komplex eingeweiht.

Ärzte helfen weltweit

Die Hector Stiftung unterstützt die Organisation German Doctors e.V - eine humanitäre Hilfsorganisation, die in medizinischen Notstandsgebieten von Entwicklungsländern, zumeist in Slums von Großstädten oder in abgelegenen ländlichen Regionen, tätig ist.

Jährlich gehen mehr als 300 Ärzte nach Indien, Bangladesh, Kenia, Sierra Leone und auf die Philippinen ehrenamtlich in den Einsatz, um dort schwer kranke Menschen zu behandeln, die sich ansonsten keinen Arztbesuch leisten könnten. Die eingesetzten Mediziner arbeiten in ihrem Jahresurlaub oder im Ruhestand für einen Zeitraum von 6 Wochen und verzichten dabei auf jegliche Vergütung. Tagtäglich behandeln sie fernab der Heimat unzählige Patienten und kümmern sich um deren Gesundheitsvorsorge, eine ausreichende Ernährung und die Ausbildung lokaler Mitarbeiter.